Am Freitagvormittag um 10:47 Uhr war es so weit und der erste der insgesamt vier Haupt-Flutlichtmasten des LVM-Preußenstadions wurde gekappt. An einem Schwerlastkran wurde das tonnenschwere Lampen-Element, das in luftiger Höhe mit dem Schweißgerät vom Mast getrennt wurde, zu Boden gelassen, wo es weiter in seine Bestandteile zerlegt wurde. Für den einen oder anderen war dies ein bewegender Moment, weil Generation von Preußenfans viele Erinnerungen mit den Flutlichtabenden an der Mottekstrehle verbinden oder unzählige Münsteraner stadtein- und stadtauswärts einfach nur daran vorbeigefahren sind.
Zukünftig wird das LVM-Preußenstadion durch moderne LED-Strahler, die direkt unter den Tribünendächern montiert sind, ausgeleuchtet. Noch bleiben aber vor allem die Flutlichtmasten auf der Nordseite, die ab dem Sommer umgebaut wird, erhalten. Der am Freitag zurückgebaute Flutlichtmast stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1990 und ersetzte einen Vorgänger aus den 1950er-Jahren. Mit einer Höhe von rund 32 Metern prägte er gemeinsam mit den drei übrigen alten Masten seit Jahrzehnten das Stadionbild.
